Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben...

Arrak

Er war der erste Welpe, bei dessen Geburt ich alleine mit einer, und dann auch noch meiner, Hündin war. Ariba war

schon die ganze Nacht nervös und am Morgen setzten die Wehen ein. Arrak war Ariba´s erster Welpe überhaupt. Ein kräftiger Kerl von 320 Gramm. Da ich so aufgeregt war und Ariba nicht traute, als sie da so an der Nabelschnur rumkaute, nabelte ich ihn schließlich selbst ab. Er hatte schneeweiße Füße und Krallen und einen riesigen weißen Brustfleck. Ich war froh, dass er gesund war, aber gleichzeitig auch entsetzt. Nach wenigen Tagen hatte er eine Augenentzündung und sein Auge mußte mit einem Skalpell frühzeitig geöffnet werden. Außerdem hatte Ariba ihn ständig auf dem Kieker, jagte ihn zu gerne. Er wurde schnell mein Liebling in diesem Wurf. 2007 sollte sein Jahr werden. Er sollte die Vp absolvieren und war bereits für die Bauprüfungen in Serbien und Frankreich gemeldet. Er hätte sie gewiss mit dem gleichen Erfolg wie seine Geschwister bestanden. Die praktischen Jagdeinsätze und Erfolge mit ihm über und ungewöhnliche Erlebnisse unter der Erde zeigten seine ganze Güte. Silvester 2006, gerade dreijährig, wurde er vergiftet. Für mich wird er immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

 

Farida

Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, dass Farida´s Besitzer uns noch vor´m Aussuchen des Welpen klar machte, was sein Hund können soll. Aus diesen Eltern, so dachten wir, müsste die Kleine das wohl können. Gute DD gewohnt, wurde Farida von nun an kritisch beäugt. Kurzum, sie wurde, was sie war: als "Bewacher" einer Straußenwirtschaft, als Partner einer älteren Dackeldame und als Familienhund nett und freundlich, auf der Jagd ein Kampfschwein. Sie überzeugte so sehr durch Cleverness und Jagdverstand, durch kompromisslose Schärfe. Nach vielen Jagden gab es etwas über sie zu berichten. Sie stellte eine kranke Sau im Wasser, fasste Stücke bis zu einer gewissen Größe, arbeitete kilometerweit Fährten. Ihr Besitzer wollte unbedingt einen Welpen von ihr. Nach der mißglückten Sp-Prüfung sollte sie 2009 zeigen, dass sie es besser kann, außerdem wären die Bauprüfung, Vp und Formwert dran gewesen. Alles war schon geplant und wäre so schön gewesen. Im Januar 2009 machte ein Jäger, der lieber schießen als abfangen wollte, ihrem Leben ein Ende. Sie hatte einen beschossenen schwachen Überläufer gefasst, und obwohl in neongelber Weste, trug der Schütze der Sau trotzdem den Fangschuß an. Sau und Hund lagen im Knall. Wir sind traurig, fassungslos, wütend und bleiben voller Unverständnis zurück.

Magnum

Im Februar 2012 wurde Magnum von einem Auto überfahren. Er hatte im Jahr zuvor mit Erfolg die BP abgelegt und auch wir durften uns bei den Gatter-Übungstagen von seinem Talent als Jagdhund überzeugen. Durch die Wälder strolchen und dabei nach Aussage seiner Besitzer immer wieder mit seiner "Spürnase" und "seinem unendlichen Jagdtrieb verblüffen", das war sein Leben. Für seine Familie ein schmerzhafter Verlust und wir trauern mit ihnen.

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Packs

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